Garachico

Lava-Naturbecken

Garachico
Foto: Diego Delso, CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons
Geschichte
Garachico war im 16. und 17. Jahrhundert der wichtigste Hafen Teneriffas und ein blühendes Zentrum des Weinhandels mit Europa und Amerika. Sein Aufstieg endete jäh: Von 1706 an brach oberhalb des Ortes ein Vulkan aus, und ein Lavastrom stürzte durch die Gassen hinab ins Meer. Er verschüttete grosse Teile der Stadt und füllte die Bucht, sodass der einst bedeutende Hafen unbrauchbar wurde. Garachico verlor seine Vormachtstellung an Santa Cruz, bewahrte sich aber viel von seinem historischen Charme.
Die Naturbecken
Aus der erstarrten Lava formte sich die heutige Küste mit den Naturschwimmbecken El Caletón, einer Reihe von Meerwasserpools zwischen schwarzen Felsen, in denen man bei ruhiger See herrlich baden kann. Erhalten blieb auch die kleine Festung Castillo de San Miguel aus dem 16. Jahrhundert, die dem Lavastrom widerstand.
Sehenswertes
Der Ort besticht durch ruhige, gepflegte Plätze, hübsche alte Häuser, das Kloster San Francisco und die Kirche Santa Ana. Auf der kurvenreichen Strasse lohnt ein Halt am Mirador de Garachico, von dem aus sich das Städtchen mit seinem markanten Felsen im Meer und die Küste besonders eindrucksvoll überblicken lassen.