Icod de los Vinos

Drachenbaum

Icod de los Vinos
Foto: H. Zell, CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons
Der Drachenbaum
Icod de los Vinos im Nordwesten ist vor allem für den Drago Milenario berühmt, einen gewaltigen Drachenbaum im Parque del Drago. Mit etwa 18 bis 21 Metern Höhe und einem mächtigen, vielarmigen Wuchs gilt er als der grösste und stattlichste seiner Art. Sein Alter wird heute meist mit rund 800 Jahren angegeben; in der Überlieferung heisst er tausendjährig, worauf auch der Name Milenario anspielt.
Icod de los Vinos
Foto: Jerzy Strzelecki, CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons
Geschichte und Kultur
Der Drachenbaum war schon für die Guanchen ein heiliger Baum; sein rotes Harz, das an der Luft nachdunkelt, wurde Drachenblut genannt und als Heilmittel und Farbstoff verwendet. Der Namenszusatz de los Vinos verweist auf den Weinbau, der hier seit der Kolonialzeit betrieben wird. Rund um die Plaza de la Iglesia mit der Kirche San Marcos liegt eine hübsche, gepflegte Altstadt mit alten Herrenhäusern.
Weiter sehenswert
Neben dem Drachenbaum lohnen das Schmetterlingshaus Mariposario del Drago und, etwas ausserhalb, die Lavaröhre Cueva del Viento, eine der längsten vulkanischen Höhlen der Welt, die man mit Führung besichtigen kann. Von Icod schweift der Blick hinauf zum Teide und hinunter zur zerklüfteten Küste.