Geschichte
Vilaflor de Chasna liegt auf rund 1.400 Metern am Südhang der Insel und gilt als das höchstgelegene Dorf der Kanaren. Der Zusatz Chasna erinnert an das alte Guanchen-Gebiet, zu dem die Gegend vor der Eroberung gehörte. Bekanntester Sohn des Ortes ist Pedro de San José Betancur, 1626 hier geboren; als Hermano Pedro wanderte er nach Guatemala aus, gründete dort den Bethlehemiten-Orden und wirkte für Arme und Kranke. 2002 wurde er heiliggesprochen und gilt als erster Heiliger der Kanaren.
Sehenswertes
Der gepflegte, hübsche Ortskern gruppiert sich um die Kirche San Pedro Apóstol. Rund um das Dorf erstrecken sich ausgedehnte Kanaren-Kiefernwälder; nur wenige Minuten entfernt steht der Pino Gordo, eine der mächtigsten und ältesten Kanaren-Kiefern der Insel mit gewaltigem Stammumfang. Vilaflor ist zudem für seinen Wein und für sein reines Quellwasser aus den Bergen bekannt; im Frühjahr blühen die Mandelbäume.
Gut zu wissen
Vilaflor ist ein klassischer Ausgangspunkt für die Auffahrt zum Teide von Süden über die Bergstrasse TF-21. Wegen der Höhe, der sauberen Luft und der geringen Lichtverschmutzung ist die Gegend auch bei Sternfreunden beliebt. Wer mag, hält kurz für einen Spaziergang und einen Kaffee, bevor es weiter in die Höhe geht.